Duschgel

Duschgel aus der Flasche hat vor allem zwei Nachteile. Es besteht zu einem großen Teil aus Wasser, das man beim Kauf mitbezahlt und dann nach Hause tragen muss. Zum anderen wird es in Plastik verpackt. Häufig kann das gefärbte Plastik der bunten der Duschgelflaschen nicht einmal recycelt werden. Aus diesen Gründen sind Seifenstücke aller Art die deutlich umweltfreundlicheren Alternativen. Dank des geringeren Wasseranteiles sind sie zusätzlich noch deutlich ergiebiger als Duschgels aus Flaschen. Es gibt sie preiswert, für weniger als einen Euro, beispielsweise bei Rossmann, bei DM, und auch der Unverpacktladen in Kaarst führt eine große Auswahl verschiedener Seifensorten. Hier findet man nicht nur Seifenstücke für den Körper, sondern auch verschiedene Haarseifen.

Am besten verwenden lassen sich nasse (und rutschige) Seifenstücke in einem kleinen Waschbeutel. Beim Duschen wird das Seifenstück in diesem Beutel einmal kurz aufgeschäumt. Der entstandene Schaum kann dann wie gewohntes Duschgel auf der Haut verteilt werden. Auch die Waschbeutel findet man in Drogerien und Unverpackt-Läden.

Allen, die es noch nicht ausprobiert haben, sei gesagt: allein der Massage- und Peelingeffekt des Seifenbeutels ist es allemal wert! Und auch beim Reisen sind Seifenstücke praktisch, denn sie können im Koffer nicht auslaufen oder im Flugzeug direkt im Handgepäck transportiert werden.

Zahnpasta

Zahnpasta ist ein Produkt, dass klassischerweise nur in Plastik verpackt erhältlich ist. Das ist unnötig, da es hervorragende Alternativen gibt.

Eine Möglichkeit stellen Zahnputztabletten dar. Ihre Anwendung ist, wenn bisher nur Zahncreme genutzt hat, für einige Tage etwas gewöhnungbedürftig. Innerhalb von einer Woche hat man sich aber an sie gewöhnt. Sie müssen vor dem Putzen kurz im Mund zerkleinert werden. Danach kann wie gewohnt geputzt werden. Die Tabletten schäumen etwas weniger als herkömmliche Paste, das Reinigungsgefühl ist aber genauso gut.

Auch selbst hergestellte Paste kann eine Alternative darstellen. Ein Rezept findet ihr hier.

Wattepads selbst nähen

Alte Stoffreste genügen. Diese können in bunten Farben und allen möglichen Formen zusammen genäht werden und als wiederverwendbare Wattepads dienen. Nach dem Gebrauch können sie einfach gemeinsam mit Handtüchern gewaschen werden.

Wer möchte, kann zwischen den beiden Stoffstücken, oder wahlweise anstelle eines Stoffstückes, ein passendes Stück eines alten Handtuches einnähen. So wird das Wattepad noch saugstärker und weicher.

Zahnbürste

Auch die Zahnbürte ist ein Wegwerf-Produkt. Und natürlich kann man keine Bürste ewig verwenden, aber gerade aus diesem Grund sollte der entstehende Abfall aus einem gut abbaubaren Materialien bestehen. Daher ist die Zahnbürste aus Bambus, einem schnell nachwachsenden Rohstoff, hier gut geeignet. Solche Modelle bekommt ihr unter anderem im Unverpackt-Laden in Kaarst. Testweise gab es sie zwischenzeitlich auch bei Aldi Süd, leider waren sie dort (noch) in einer Plastikhülle verpackt.