Vor dem Einkauf

Beutel einpacken

Wer seinen eigenen Korb oder Beutel mitbringt, braucht vor Ort keine Plastiktüten mehr. Am besten ist es, wenn man es einfach zur Routine macht einen Beutel bei sich zu haben, indem man ihn beispielsweise im Auto oder in der Handtasche deponiert. So kann man auch spontan einige Besorgungen plastikfrei erledigen und muss nicht erst vor jedem Einkauf daran denken, extra einen Beutel einzupacken.

Einkaufszettel schreiben

So altmodisch wie praktisch: der Einkaufszettel. Wer vorher schon überlegt, was er im Laden braucht, spart Zeit, Geld und Ressourcen. Zum einen muss man im Laden nicht mehr überlegen, was man kaufen wollte, sodass beim Einkauf Zeit gespart werden kann. Zum anderen sorgt der Zettel dafür, dass man im Laden weniger Dinge mitnimmt, die man eigentlich gar nicht brauchte. Hier sind bestimmte Einkaufs-Apps besonders praktisch. Diese hat man in seinem Handy immer bei sich und kann sie so nicht zuhause liegen lassen, wenn man einkaufen geht. Außerdem haben sie den Vorteil, dass man, wann immer es einem einfällt, Dinge zum eigenen Einkaufszettel in der App hinzufügen kann. Viele dieser Apps kann man als Familie oder Paar gemeinsam verwalten. So können unter anderem versehentliche Doppel-Käufe verhindert werden. 

Im Zuge eines Einkaufszettels hilft auch ein Essensplan, um eine unnötige Verschwendung von verderblichen Lebensmittelns zu verhindern. Wer sein Essen und seine Einkäufe plant, muss mitunter weniger verdorbene Lebensmittel entsorgen.

Leere Dosen mitbringen

Beim Eierkarton ist es häufig schon üblich, dass dieser von Kunden immer wieder mit in den Laden gebracht wird, um dort aufgefüllt zu werden. Auch an vielen Käse- und Wursttheken kann man seine Waren inzwischen in die eigenen Dosen legen lassen. Dazu ist es lediglich notwendig, dass man diese mitgebracht hat. Auch hier hilft es, wenn man leere Dosen zuhause immer direkt in den eigenen Einkaufskorb, in einen Beutel im Auto oder an der Garderobe zuhause aufbewahrt, sodass man diese bestenfalls, auch ohne extra an sie denken zu müssen, gar nicht erst vergessen kann.

Wer mag, kann mit leeren Dosen ausgestattet auch direkt in den Unverpackt-Laden gehen. Hierbei spart man sich jegliche Verpackungen, die nur in den Abfall wandern würden, und kann seine Einkäufe zuhause, ohne zusätzliches Auspacken, direkt im Schrank verräumen.

Im Laden

Gibt es unverpackte Alternativen?

Manchmal geht es nicht, das ist völlig klar, aber für viele Produkte gibt es unverpackte Alternativen. Äpfel, Tomaten, Möhren und Co. kann man in der Regel auch lose kaufen. Sie haben eine natürliche Schale, die man abwaschen kann und die eine gesonderte Plastikverpackung überflüssig macht. Sie können direkt lose in den mitgebrachten Korb gelegt werden. Als Verbraucher setzt man darüber hinaus bei den Unternehmen ein Zeichen, indem man unnötig verpackte Produkte meidet. Wenn die Nachfrage für solche Produkte sinkt, werden Anbieter ab einem gewissen Punkt darauf reagieren.