Heute möchten wir ein Rezept mit euch teilen. Da wir uns im Zuge mit Abfallvermeidung auch grundsätzlich mit unserem Ressourcenverbrauch beschäftigen, kommt man am Thema Ernährung auf Dauer kaum vorbei. Und da bleibt die Erkenntnis, dass Fleisch und tierische Produkte insgesamt deutlich mehr CO2 und Wasser verbrauchen als pflanzliche Nahrung. Irgendwie auch logisch, wenn bedenkt, dass Tiere zur Erzeugung tierischer Produkte zunächst einmal Pflanzen fressen müssen, welche wir Menschen auch direkt essen könnten. Um also weniger Fleisch zu konsumieren, ohne direkt auf viele herzhafte Sachen verzichten zu müssen, testen wir nun diverse (oft selbstgemachte) Alternativen. Unser neustes Lieblingsessen: ein selbstgemachter herzhafter Aufstrich, der vergleichbar mit Leberwurst wäre, – quasi  Lebervurst. Mit ihr sparen wir die Ressourcen, die für das Schweinefleisch benötigt würden, ohne Umwege ein. Das Rezept ist simpel, ihr benötigt (für circa 4 kleine Gläser): 200g getrocknete Kichererbsen (oder 400g aus der Dose), 1 Zwiebel, 150g Räuchertofu, 3 TL Majoran, 1TL Thymian, 1-2 EL Senf, Salz (oder noch besser: Rauchsalz), Pfeffer, etwas Öl (nach Geschmack). Die getrockneten Kichererbsen werden zwölf Stunden eingeweicht und dann eine gute Stunde gekocht. Kichererbsen aus der Dose können sofort verwendet werden. Das Dosen- bzw. Kochwasser kann man aufheben und damit später die Konsistenz des Aufstrichs abstimmen. Die Zwiebeln werden klein gehackt und angedünstet. Der Tofu wird klein geschnitten und zusammen mit den Kichererbsen, den Zwiebeln, Majoran, Thymian und dem Senf mit einem Pürierstab püriert. Nach Wunsch kann man das Kochwasser und/oder Öl hinzugeben, um das Ganze cremiger zu machen. Dann kann man nach Geschmack mit Pfeffer und Salz nachwürzen. In kleine Gläser gefüllt hält die Creme circa fünf Tage im Kühlschrank, am besten friert man sie portioniert ein.

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